Funktionsumfang

 


Elrond Startbild

 

 

 

 

ELROND Heizung - Produktbeschreibung

Allgemeines

Produktidentifikation

ELROND ist ein modernes Programmpaket für die Heizungstechnik. Aktuell liegt das Programm in der Version 2.5 vor.

Hard- und Softwarevoraussetzungen

Mindestkonfiguration

Das Programm ist lauffähig auf Computern mit den Betriebssystemen Windows 2000, XP, Vista oder Windows 7. Dementsprechend gelten die für diese Betriebssysteme bekannten Konfigurationsbedingungen.


Das Programm wird standardmäßig auf einer CD ausgeliefert (auf Wunsch sind andere Formate lieferbar).

Installation

Der Anwender installiert das Programm mit Hilfe des Setup-Programmes und der Nutzerführung, die auf dem Bildschirm präsentiert wird. Nach abgeschlossener, erfolgreicher Installation fragt das Programm ELROND nach einer individuell vergebenen Programm-Autorisierung. Für die Nutzung des Programms ist der Abschluss eines Lizenzvertrages erforderlich. Die Weitergabe des Programms ist nicht gestattet.

Wartung

Die Wartung des Programms beinhaltet Aspekte wie Fehlerbeseitigung, Funktionsverbesserung, Fortschreibung, Ergänzung und Datenpflege und wird von der ConSoft GmbH übernommen.

Vorkenntnisse

Der Anwender sollte Fachkenntnisse zur Interpretation der DIN/ÖNORM EN 12831 besitzen. Das Programm prüft auf Plausibilität und versucht, vor Fehlbedienungen zu schützen.

Hilfestellung

Die Programmlieferung umfasst einen Leitfaden, dem Informationen bezüglich der Installation und Programmnutzung entnommen werden können. Innerhalb des Programms kann man zusätzlich über Hilfe-Buttons auf die kontextbezogene Online-Hilfe zurückgreifen. Zudem hat der Nutzer jederzeit die Möglichkeit, die kostenlose Hotline der ConSoft GmbH zu nutzen. Sowohl die Benutzerdokumentation als auch die Benutzerschnittstelle sind in deutscher Sprache gehalten.



Projekt- und Dateiverwaltung

Projektbeschreibung

  • Projektauflistung incl. Verzeichnisauswahl und Anzeige der Verzeichnisstruktur
  • Eingabe der Projektdaten (Bauherr, Bauort, Projektinformationen, Bearbeiter etc.)
  • Erweiterbare Mitarbeiterliste
  • Adressenliste für alle am Bauvorhaben beteiligten Personen (Bauherr, Architekt, Statiker, Bauleiter, Elektroplaner - weitere Beteiligte sind selbst zu definieren) Die Adressen lassen sich über die Zwischenablage kopieren und stehen dann anderen Windows-Programmen zur Verfügung
  • Eingabe des Datums und des Sachbearbeiters
  • Anzeige des aktuellen Projektstandes

Projekt- und Dateiverwaltung

Dateiverwaltung

Die Verwaltung der Projekt-Dateien erfolgt menügesteuert aus ELROND heraus.
Der Anwender hat dabei die Möglichkeit:

  • Projekte aufzulisten
  • Projektkopien anzufertigen
  • Projekte zu löschen
  • Projekte umzubenennen

Projekt- und Dateiverwaltung: Adressliste


Lage- und Schnittdaten

Lage

  • Automatischer Einbezug der Werteparameter der Nationalen Anhänge (Beiblatt 1 zu EN 12831: Ortsnamen, Temperaturen, Klimazonen); Erweiterung und Änderung dieser Liste für den Anwender jederzeit möglich.
  • Auswahl des Referenz-Ortes über ein nach Postleitzahlen geordnetes Ortsverzeichnis oder alternativ über das Suchen des Ortes auf der entsprechenden Länderkarte
  • Festlegung der Abschirmungsklasse, Luftdichtheit und Konstruktionstyp
  • Berechnung der Gebäudezeitkonstanten mit automatischer Außentemperaturkorrektur

Lagedaten

Schnittdaten

  • Eingabe der Geschosse mit den entsprechenden Geschosshöhen, der Beheizungsart und der durchschnittlichen Raumtemperatur (Angaben sind im weiteren Programmverlauf für jeden Raum veränderbar)
  • Automatische grafische Darstellung des Gebäudes im Schnitt
  • Daten für Drempel und Kniestock eingebbar

Schnittdaten


Heizungsdefinition

Angaben zur Heizungsanlage

  • Bis zu 5 verschiedene Heizkreise mit den entsprechenden Temperaturspreizungen können definiert werden.
  • Medium wählbar (Wasser oder diverse Frostschutzmittel), Druckeinheit wählbar (mbar, Pascal,...)
  • Definition der Auswahlgrenzen der Heizkörperauslegung.
  • Zwei verschiedene Fußbodenheizungsfabrikate oder - Systeme können in einem Projekt gleichzeitig eingeplant werden.

Heizungsdefinition



U-Wert/k-Zahl-Berechnung

  • U-Wert/k-Zahl-Berechnung nach EN ISO 6946 / EN ISO 10077-1 / DIN 4108 für bis zu 99 Bauteile aus bis zu 18 Baustoffschichten je Bauteil
  • Automatische Berücksichtigung des Wärmebrückenzuschlages wahlweise mit 0.1 W/(qmK) oder 0.05 W/(qmK) (beim vereinfachten Verfahren nur 0.1 W/(qmK)
  • Basiswerte des Baustoffkatalogs nach EN 12524 / DIN 4108 sind bereits integriert (ca. 1500). Zusätzliche Baustoffe können vom Benutzer eingegeben und gespeichert werden
  • Berechnung des U-Wertes eines Bauteils über individuelle Messwerte (z.B. bei unbekanntem Wandaufbau in Altbauten)
  • Berechnung der Tauwassermenge inkl. Glaserdiagramm




U-Wert/k-Zahl-Berechnung



Heizlast

ELROND führt gemäß der EN 12831 mit Beiblatt 1 für jeden einzelnen vom Benutzer eingegebenen Raum eines Gebäudes die Heizlastberechnung durch. ELROND berechnet nur Räume, die aus höchstens 40 Bauteilen bestehen.


Heizlast


Das Programm unterstützt durch:

  • Wahlweise Berechnung der Heizlast nach nationalem deutschem Anhang Ausgabe 04/2004, 03/2005 oder 07/2008
  • Berechnung der Heizlast nach nationalem österreichischem Anhang Ausgabe 10/2005
  • Wahlweise vereinfachtes oder ausführliches Verfahren (entsprechend nationalem deutschen Anhang)
  • Eingabeverfahren wahlweise tabellarisch oder mit Geschoss-Wizard per Schnittstelle direkt aus der Zeichnung (mögliche Formate: DXF, JPG, BMP, PNG, GIF oder PDF)
  • Außenmaße, Innenmaße, halbe oder ganze Wandstärken automatisch erkannt und berücksichtigt
  • Vorgabe von plausiblen Eingabewerten
  • Einfache Eingabe und Korrektur der Baumaße (Lichte Rohbaumaße! Das Programm addiert automatisch die Außenwandstärke und/oder die halbe Innenwandstärke)
  • Berücksichtigung des Temperatur-Reduktionsfaktors bu nach DIN EN 12831
  • Automatische Berechnung der Decken- und Fußbodenflächen
  • Automatische Grundrissdarstellung für jeden Raum
  • Berücksichtigung des Abschirmungskoeffizienten e nach Tabelle D.8
  • Berücksichtigung mechanischer Lüftung
  • Berücksichtigung von rumlufttechnischen Anlagen
  • Berücksichtigung der Zuschlagsheizlast für die Schnellaufheizung

Optional können folgende Normen bzw. Richtlinien berücksichtigt werden:

  • DIN 4701....................... Deutschland (alt)
  • ÖNorm M7500............... Österreich (alt)

Heizkörperauslegung

  • Übernahme der benötigten Daten aus der Heizlastberechnung
  • Auslegung der Heizungsanlage raumweise, direkt nach der Heizlastberechnung - also solange die Pläne auf dem Tisch sind und der Gesamtzusammenhang im Kopf
  • Wahlweise Auslegung der Heizkörper nach DIN 4704 oder EN442
  • Leichte Auswahl der möglichen und sinnvollen Heizkörpertypen nach einer Vorschlagsliste unter Berücksichtigung der wählbaren Einbauverhältnisse und mit automatischer Umrechnung der Wärmeleistung nach DIN 4703
  • Ordnen der Heizkörper-Liste nach Baulänge, Bauhöhe, Bautiefe, Leistung oder Preis der Heizkörper
  • Wahlweise kann der Ausschreibungstext der einzelnen Heizkörper angezeigt werden
  • Anlegen einer Favoriten-Heizkörperliste (mit den am häufigsten verwendeten Heizkörpern)
  • Bei der Heizkörperauswahl für einen Raum sind bis zu fünf verschiedene Heizkörpertypen oder Fabrikate mit jeweils einer Anzahl bis zu 99 Stück möglich
  • Heizflächen können entsprechend der thermischen Behaglichkeit ausgelegt werden (BDH-Vorschlag).
  • Minderleistungen durch z.B. Verkleidungen können berücksichtigt werden.
  • Auslegung von Heizkörpern im Einrohrsystem
  • Möglichkeit der Rücklauftemperatur-Anhebung bei jedem Heizkörper
  • Zusätzlich können über die BDH-Schnittstelle Firmen-Heizkörperdatensätze eingelesen werden (Bezug dieser Datensätze direkt über den Hersteller)

Heizkörperauslegung



Auslegung einer Fußbodenheizung

  • Physikalische Berechnung der Fußbodenheizung unter Berücksichtigung von Basiskennlinie und Daten der DIN EN 1264, Ausgabe Dezember 2001.
  • Vorschlag von sinnvollen Verlegeabständen
  • Bei der Berechnung von Fußbodenheizungen werden Verlegeabstand, Oberflächentemperatur, Rohrlängen, Vor- und Rücklauftemperatur, Volumenstrom und Druckverlust sowohl auf dem Bildschirm, als auch im Ausdruck angezeigt.
  • Bis zu drei verschiedene Zonen vorgebbar
  • Bei einer Randzone kann bestimmt werden, ob es sich hierbei um eine integrierte oder eine externe Randzone handelt.
  • Auswahl eines bestimmten Fußbodenbelags
  • Eingabe einer Fläche ohne Heizwirkung
  • Eingabe einer Nichtverlegefläche

Auslegung einer Fußbodenheizung


Anlagendaten Rohrnetzberechnung

Anlagendaten

  • Berücksichtigung der verschiedenen Leitungsführungssysteme
    • Zweirohr-System
    • Einrohr-System
    • Senkrechtes Einrohr-System
    • HLS-System
    • Tichelmann-System
    • Fußbodenheizungssystem
    • Wand- und Deckenheizsysteme
  • Berücksichtigung verschiedener Medien mit der entsprechenden Dichte, der spezifischen Wärmekapazität und der kinematischen Zähigkeit
  • Auswahl der Vor- und Rücklauftemperatur zwischen 140° C und 5° C
  • Berücksichtigung der Zuschlagsheizlast
  • Bestimmung von Heizkurven
  • Auswahl verschiedener Druckeinheiten (mbar, Pascal, kPa, mmWS, N/mm2)
  • Vorgabe des maximalen R-Wertes (Druckgefälle) möglich
  • Auswahl von verschiedenen Einheiten für den Volumenstrom
  • Vorgabe der Regeldifferenz der Thermostatventile als Auslegungskriterium

Anlagendaten Rohrnetzberechnung



Ventil- und Rohrauswahl

Ventilbearbeitung

  • Wahl des Thermostatventilmodells über ein Ventilmenü, berücksichtigt werden alle Ventilarten des gewählten Herstellers (Datensätze mischbar)
  • Darstellung der Ventile, Verschraubungen und Köpfe als Bild zu leichteren Auswahl (nicht bei allen Fabrikaten möglich)
  • Projektbezogene Auswahl der Ventiltypen
  • Anlegen einer individuellen Favoriten-Ventilliste (mit dem am häufigsten verwendeten Ventiltypen)
  • Vergleich zweier Ventilfabrikate mit automatischer Umrechnung der kv-Werte und Einstellwerte
  • Einlesen von Datensätzen nach VDI 3805

Ventil- und Rohrauswahl



Rohrmaterialbearbeitung

  • Übernahme von mitgelieferten Rohrmaterialien
  • Automatisches Laden der definierten Standard-Rohrmaterialien
  • Anlegen einer individuellen Favoriten-Rohrmaterialliste (mit dem am häufigsten verwendeten Rohrmaterial)
  • Projektbezogene Auswahl der Rohrarten
  • Eingabe der maximal zulässigen Durchflussgeschwindigkeit je Rohr

Rohrnetzberechnung

Definition der Berechnungsart

  • Vorgabe der Auslegungskriterien (dabei sind die jeweiligen Möglichkeiten abhängig von der gewählten Ventilart und dem gewählten System)
  • Wahl der gewünschten Regeldifferenz
  • Überprüfung des maximal zulässigen Differenzdruckes bei der Auslegung der Ventile
  • Berücksichtigung des Schließdruckes
  • Vorgabe bzw. Überprüfung der Grenzen der Regeldifferenz
  • Hydraulischer Abgleich durch voreinstellbare Thermostatventile und/oder einstellbare Rücklaufverschraubungen

Netzdefinition

  • Grafische Eingabe des Rohrnetzes ("Drop & Go") mit automatischer Anlage des Wärmeerzeugers und den dazugehörigen Pumpengruppen
  • Verlege-Wizard mit Übernahme der Heizkörperdaten und Rohrführung aus dem Geschossgrundriss ins Strangschema
  • Alternativ: Tabellarische Eingabe mit oder ohne Strangschema
  • Kopieren von Teilbereichen (Zwischenablage)
  • Vorgabe der Rohr- und Ventil-Dimension oder entsprechende automatische Auslegung
  • Eingabe von Zetawerten
    • als Zahl
    • per Menü anwählbar und automatisch aufaddierend
  • Eingabe von Widerständen mit Hilfe des berechenbaren kv-Wertes
  • Übernahme von vordefinierten oder selbstdefinierten Widerständen
  • Einbezug üblicher Rohrwärmedämmungen
  • Neuberechnung wegen Änderung in den Vorgaben jederzeit möglich
  • Mögliche Übernahme von Raum- und Heizungsdaten aus der Heizlastberechnung
  • Grafische Darstellung des Rohrnetzes incl. DXF-Schnittstelle
  • Die Anzahl der möglichen Netzteile und Elemente richtet sich auch in diesem Programmteil nach dem zur Verfügung stehenden, freien Arbeitsspeicher des PC's. Eine Abschätzung kann auf Grund der Angaben im Handbuch erfolgen.

Rohrnetzberechnung



Energieausweis

Mit diesem Modul ist es möglich, die aus der Heizlast bekannten Berechnungsergebnisse zu einem Energieausweis zusammenzustellen und dem Kunden in übersichtlicher Form zur Verfügung zu stellen. Dabei werden die DIN EN 12831, das Tabellenverfahren der 4701-10 und die EnEV kombiniert, um auf sehr einfache Weise einen aussagekräftigen Energieausweis zu erstellen. (bis 500qm Nutzfläche)
  • Übernahme aller bekannten Daten aus der Heizlastberechnung sowie sehr einfache Definition der Anlagentechnik
  • Gebäudewertung anhand von Energieeffizienzklassen
  • Berechnung des Endenergiebedarfs der jeweiligen Energieträger
  • Berechnung des ep-Wertes für die Anlagentechnik
  • Modernisierungstipps
  • Hinterlegung eines Objektfotos
  • Erläuterungen zum Energieausweis und Ratschläge zum effizienten Nutzungsverhalten für den Kunden
  • Detaillierte Erläuterungen der Berechnungsergebnisse für Experten
  • Darstellung der Randbedingungen für die Berechnung sowie der Qualifikation des Energieausweisausstellers
  • Anlagenverzeichnis über ergänzende Unterlagen




Energieausweis



Ausdruck

Ausdruck der Berechnung

Ausgedruckt werden

  1. Für den Programmteil "Heizlast/Wärmebedarf":
    • Erläuterungen zu den Berechnungen
    • Projektbezogene Berechnungsgrundlagen
    • Alle Bauteile incl. ihrer Wärmedurchgangskoeffizienten
    • Raumdaten mit Normwärmebedarf je Raum (DIN-gemäßes Ausdruckformular)
    • Zusammenstellung der Räume mit Angabe der Heizkörper- und Fußbodenheizungsdaten
    • Norm-Gebäudewärmebedarf
    • Materialzusammenstellung
    • Flächenaufstellung zur kompletten Analyse der Wärmeverluste
    • Aufheizprotokoll
    • Geschossgrundriss mit wählbarer Größe auf ggf. mehreren zusammenzufügenden Blättern entsprechend der für den Drucker definierten Blattgröße

     

  2. Für den Programmteil "Rohrnetz":
    • Titelblatt
    • Anlagendaten
    • Übersichtliche Zusammenstellung des einzelnen Netzes
    • Materialliste für Ventile, Rohre, Rohrwärmedämmung, Rohreinbauten und Heizkörper
    • Einsatzliste der Ventile mit Einstellwerten
    • Einsatzliste der Rohre
    • Strangschema mit wählbarer Größe auf ggf. mehreren zusammenzufügenden Blättern entsprechend der für den Drucker definierten Blattgröße
    • Auslegungsprotokoll
    • Es ist möglich auf dem Ausdruck Ihr Firmenlogo zu integrieren, hierfür bleiben die 5 Kopf- und Fußzeilen zu Ihrer freien Gestaltung. Weiterhin können die Seitenränder von Ihnen beliebig verändert werden.

     

  3. Für den Programmteil "Energieausweis":
    • Gesamtbewertung incl. Objektfoto
    • Informationen für Eigentümer und Mieter
    • Modernisierungstipps
    • Erläuterungen für Eigentümer und Mieter
    • Informationen für Experten
    • Erläuterungen für Experten
    • Anlagenverzeichnis


 
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